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20.03.2017, 20:51 Uhr
„Brücke zur Morgensternsheide offenhalten!“
Für die kommende Ratssitzung haben die Kaarster Christdemokraten einen Antrag gestellt, durch den sich der Kaarster Stadtrat gegen eine Sperrung der Autobahnüberfahrt bzw. der Brücke Morgensternsheide am Holzbüttger Weg aussprechen soll. Ziel ist es, dass die Stadt Neuss ihre bisherige Haltung überdenkt und ggf. im Austausch mit der Kaarster Verwaltung eine anderweitige Lösung findet, die möglichst allen Interessen gerecht wird.
„Ich persönlich habe mich sehr lange und intensiv mit der Thematik der möglichen Brückensperrung auseinandergesetzt und auch das Gespräch zu örtlichen ansässigen Mittelständlern und auch zu Kaarster Landwirten gesucht, die hier im Besitz von Ackerflächen sind. Eine Sperrung der Brücke bedeutet hohe wirtschaftliche Einbußen für den dort ansässigen Mittelstand. Gerade auch für unsere Kaarster Landwirte würde eine Sperrung einen enormen Mehraufwand bedeuten, da diese ihre Felder mit ihren schweren Geräten zum Teil nur noch über die Neusser Furth erreichen würden“, erklärt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Ladeck.
„Die Brücke, die erst vor wenigen Jahren für einen Millionenbetrag errichtet wurde, ist eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Kaarster und Neusser Stadtgebiet. Sie ist nicht nur für viele kleinere und mittelständische Betriebe von großer Bedeutung, sondern kann im Einzelfall auch als Rettungsweg zum Johanna-Etienne-Krankenhaus dienen. Eine Sperrung kann keine Option sein“, unterstreicht auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Lars Christoph.

In einer Bürgerversammlung am 15.03.17 in Neuss ist die geplante Schließung ebenfalls noch einmal kontrovers diskutiert wurden, wobei sich die große Mehrheit der Anwesenden für ein Offenhalten der Brücke ausgesprochen hat. Der Kaarster Stadtrat sollte nach Ansicht der Union dieses Signal aufnehmen und seinerseits ebenfalls noch einmal deutlich zum Ausdruck bringen, dass eine Sperrung der Brücke auch aus Kaarster Sicht keine akzeptable Lösung darstellt. „Was mich persönlich sehr ärgert ist, dass der Neusser Bürgermeister Breuer dies in Zeiten tut, wo stetig von interkommunaler Zusammenarbeit gesprochen wird und er hierbei leider keinerlei Rücksicht auf Kaarster Interessen nimmt oder gar selbst einmal den Rat der Stadt Kaarst in einem Schreiben um eine Einschätzung oder eine politische Willensbildung bittet“, heißt es von Sven Ladeck abschließend.
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