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23.02.2017, 21:35 Uhr
Städtebauliche Gesamtkonzeption für Gewerbegebiet Kaarst-Ost entwickeln!

Mit einem detaillierten Antrag für die nächste Sitzung des Planungsausschusses will die CDU einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Gewerbegebiet Kaarst-Ost auf den Weg bringen.
Es soll eine Gesamtkonzeption für eine gewerbliche Nutzung entwickelt werden, die den Gesamtbereich und nicht nur die beiden IKEA-Flächen in den Blick nimmt.
„Durch die Verlagerung von IKEA wird das bestehende Gewerbegebiet Kaarst-Ost sein Erscheinungsbild massiv verändern. Die bisherigen Grundstücke von IKEA gehen in das Eigentum der Stadt über und bieten enorme Entwicklungsmöglichkeiten, die planvoll genutzt werden sollten. Aus Sicht der CDU ist dabei sehr wichtig, dass nicht nur die beiden von IKEA frei werdenden Grundstücke eine isolierten Betrachtung unterzogen werden, sondern dass vielmehr eine Gesamtkonzeption für den kompletten Gewerbegebietsbereich entwickelt wird“, erklärt der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Lars Christoph. Die CDU hat hierzu einen Antrag in die nächste Sitzung des Planungsausschusses eingebracht, mit dem die konkrete Entwicklung einen großen Schritt vorankommen soll. „Wir stellen uns einen städtebaulichen Ideenwettbewerb unter Beteiligung von drei bis vier im Bereich der Gewerbegebietsentwicklung erfahrenen Büros vor. Da die meisten der Flächen innerhalb des Gewerbegebietes sich in privatem Eigentum befinden, ist eine frühzeitige Einbeziehung der Grundstückseigentümer in die Planungsüberlegungen von besonderer Bedeutung. Insofern sollte eine Entwicklungswerkstatt unter Einbeziehung der Grundstückseigentümer des Gebietes fester Bestandteil des Ideenwettbewerbes sein“, erläutert CDU-Chef Lars Christoph.
In ihrem Antrag hat die Union das Gebiet, das betrachtet werden soll, genau beschrieben. Es erstreckt sich von der Straße Im Sandfeld im Westen über die Girmes-Kreuz-Straße und Königsberger Straße im Norden bis hin zur Abfahrt von der A 57 im Osten. Im Süden soll das Gebiet durch die L 390 begrenzt werden. „Damit zielgerichtete Planungen angestellt werden können, ist es wichtig, dass im Vorfeld einige Eckpunkte festgelegt werden, die in den Planungen berücksichtigt werden sollen“, erklärt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Ingo Kotzian und führt hierzu näher aus: „Wichtig ist uns, dass innerhalb des Gebietes abgesehen von den bereits vorhandenen Wohnnutzungen eine gewerbliche Entwicklung stattfindet. Denn die Ansiedlung von Gewerbebetrieben schafft Arbeitsplätze vor Ort und verhilft der Stadt zu zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen. Dabei müssen die verkehrlichen Rahmenbedingungen, die sich aus den bereits vorhandenen Verkehrsuntersuchungen ergeben, berücksichtigt werden. Eine Aufwertung des öffentlichen Raums ist ebenfalls ein wichtiges Ziel der Entwicklungsplanung.“ Die CDU möchte darüber hinaus jedenfalls weiteren zentrenrelevanten Einzelhandel ausschließen, um negative Effekte für die Stadtmitte zu verhindern. Einen besonderen Fokus legen die Christdemokraten zudem auf den Bereich des IKEA-Altstandortes direkte an der Ecke Girmes-Kreuz-Straße / L 390. „Hier muss eine städtebauliche Eingangssituation entwickelt und eine konkrete Flächenplanung vorgelegt werden. Denn von dieser Fläche geht eine hohe Signalwirkung auf das gesamte Gebiet aus“, erklärt Ingo Kotzian.
„Im Sinne einer in den Haushaltsberatungen zuletzt von allen Fraktionen gewünschten zügigen Entwicklung der Gewerbeflächen sollte der Ideenwettbewerb zeitnah initiiert werden. Die erforderlichen Haushaltsmittel sind auf Antrag der CDU in den Haushaltsberatungen 2017 zur Verfügung gestellt worden. Es kann und sollte also kurzfristig losgehen mit der Erarbeitung der Wettbewerbsunterlagen, damit der eigentliche Wettbewerb auf jeden Fall spätestens nach den Sommerferien starten kann“, macht Lars Christoph die Erwartung seiner Fraktion zum weiteren Vorgehen deutlich.

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