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29.08.2017, 18:23 Uhr
Wohnraum für Senioren und Pflegeangebote im Kaarster Westen ausbauen
Die CDU strebt einen deutlichen Ausbau von Wohnungen für Senioren in verschiedenen Wohnformen sowie die Etablierung einer Mischung von Pflegeangeboten auf dem Grundstück am Dreeskamp im Kaarster Westen. Hierfür soll der komplette Freibereich am Dreeskamp unter Einbeziehung des Grundstückes der Turnhalle an der Bussardstraße überplant werden.
„Wir haben uns intensiv mit den verschiedenen Entwicklungsansätzen der Freiflächen am Dreeskamp beschäftigt und sich dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass wir unter Gemeinwohlaspekten der Schaffung verschiedener Seniorenwohnformen und der Etablierung diverser Pflegeangebote, von der Tagespflege, über teilstationäre bis hin zu vollstationären Konzepten den Vorzug vor der privaten Wohnbauinitiative Cohousing geben wollen“, erläutert der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Lars Christoph die Sichtweise seiner Fraktion. „Bei der Aufstellung des Bebauungsplanes vor gut sechs Jahren haben wir uns bewusst dafür entschieden, an dieser Stelle zusätzliche Pflege- und Betreuungsangebote zu schaffen. An dieser Grundausrichtung wollen wir festhalten, auch wenn die stärkere Betonung der ambulanten Pflege sicher eine andere Feinjustierung erfordert: nicht eine reine vollstationäre Pflegeeinrichtung, sondern ein Mix verschiedener Betreuungsformen scheint uns geboten“, führt Lars Christoph weiter aus. Konkret bedeutet dies: Am Standort Dreeskamp könnten nach Vorstellungen der Union in einem ersten Bauabschnitt ca. 50 Stiftswohnungen entstehen, die sich an Senioren richten würden, die weiterhin eigenständig ihren Alltag bewältigen können. Daneben könnten – ebenfalls im ersten Bauabschnitt – zwei Wohngruppen mit je 12 Zimmern, eine Tagespflege sowie eine ambulante Pflegestation und Gemeinschaftsräumlichkeiten für einen Quartiersstützpunkt entstehen. In einem zweiten Bauabschnitt könnten dann noch einmal ca. 40 vollstationäre Pflegeplätze hinzukommen.
 
„Wir haben diverse Gespräche mit Experten im Bereich der Pflegeversorgung und der Seniorenwohnangebote geführt und wissen daher, dass für einen solchen Mix zum einen eine hohe Nachfrage, aber auch das Angebot von Investoren und Betreibern eine derartige Konzeption zu realisieren, besteht“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sven Ladeck. Die CDU werbe dafür, die Detailfestlegung der Konzeption in möglichst breitem Konsens innerhalb des Stadtrates vorzunehmen. „Denn der Bedarf nach seniorengerechten Wohnungen und zusätzlichen Pflegeangeboten dürfte wohl über die Fraktionsgrenzen hinweg unstreitig feststehen, so dass wir uns nicht über Detailaspekte streiten und das Projekt damit aufhalten sollten“, so Sven Ladeck weiter.
 
„Wichtig ist uns, dass wir eine städtebauliche Lösung entwickeln, die zum einen die kompletten Freiflächen mit in den Blick nimmt und zum anderen perspektivisch auch das Grundstück der Turnhalle Bussardstraße mit einbezieht“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ingo Kotzian. „Dabei wollen wir eine aufgelockertere Bebauung realisieren, als sie derzeit durch den Bebauungsplan vorgesehen ist“, so Ingo Kotzian weiter. Eine Entscheidung über die Zukunft der Turnhalle Bussardstraße könne erst getroffen werden, wenn der Sportstättenentwicklungsplan auf dem Tisch liege. Dennoch sei es angezeigt, diesen Bereich bereits jetzt mit in die Überlegungen einzubeziehen. „Denn wir wissen, dass die Turnhalle jedenfalls in ihrem jetzigen baulichen Zustand keine allzu lange Zukunft mehr hat. Deswegen muss man bereits jetzt die verschiedenen Optionen mitdenken“, erläutert Kotzian.
 
Für das Projekt Cohousing, dessen Initiatoren ebenfalls Interesse an den Grundstücken am Dreeskamp angemeldet hatten, möchte die CDU gemeinsam mit dem Verein nach anderen Realisierungsmöglichkeiten im Stadtgebiet suchen. „Wir werden unsere Gespräche mit den Vertretern des Vereins fortsetzen und würden uns freuen, wenn es für das Projekt Cohousing eine Lösung an anderer Stelle gibt“, erklärt Hans-Georg Schell, Obmann der CDU-Fraktion im Sozialausschuss.
 
„Wir haben hierzu konkrete Überlegungen angestellt, die wir nun gerne zunächst mit dem Vorstand des Vereins besprechen wollen. Es wäre sehr schön, wenn hier eine gemeinsame Lösung, die auch fraktionsübergreifend breit getragen wird, gefunden werden kann“, so Hans-Georg Schell weiter.
 
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