CDU Kaarst-Büttgen unterstützt CDA-Forderung zur Entlastung pflegender Angehöriger

Der CDU-Stadtverband Kaarst-Büttgen unterstützt das Anliegen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Rhein-Kreis Neuss, pflegende Angehörige künftig stärker zu entlasten und die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege zu verbessern.
Die CDA begrüßt den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Karin Prien, ein Pflegegeld als Lohnersatz für Menschen einzuführen, die aufgrund der Pflege von Angehörigen ihre berufliche Tätigkeit reduzieren müssen. Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels sieht die CDA Handlungsbedarf, um Familien sowohl finanziell als auch organisatorisch besser zu unterstützen.

Pflege darf nicht zur finanziellen Belastungsprobe werden

Viele Menschen übernehmen Verantwortung für pflegebedürftige Eltern, Partner oder andere Angehörige. Häufig lässt sich diese Aufgabe jedoch nur schwer mit einer regulären Berufstätigkeit vereinbaren. Wer seine Arbeitszeit reduziert, muss bislang oftmals erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen.
Genau hier setzt die Forderung der CDA an. „Pflegende Angehörige brauchen endlich Anerkennung und Entlastung – finanziell wie organisatorisch“, betont Angelika Zelleröhr, Vorsitzende des CDA-Kreisverbandes Rhein-Kreis Neuss.

Der CDU-Stadtverband Kaarst-Büttgen unterstützt dieses Anliegen. Eine älter werdende Gesellschaft ist zunehmend darauf angewiesen, dass Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Angehörigen zu übernehmen. Dafür müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Pflege und Beruf besser miteinander vereinbar machen.
Aus Sicht der CDU Kaarst-Büttgen ist es deshalb richtig, die Diskussion über eine finanzielle Absicherung pflegender Angehöriger voranzutreiben. Familie, Beruf und die Pflege eines nahestehenden Menschen dürfen nicht dauerhaft gegeneinander ausgespielt werden.
Die Forderung der CDA macht deutlich: Eine zukunftsfähige Pflegepolitik muss nicht nur professionelle Pflegeangebote stärken, sondern auch diejenigen im Blick behalten, die tagtäglich innerhalb ihrer Familien Verantwortung übernehmen.