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27.11.2016, 21:56 Uhr
„Differenziertes Bildungsangebot stärken und weiter ausbauen!“
Die CDU-Ratsfraktion setzt sich dafür ein, das differenzierte Bildungsangebot in der Stadt Kaarst mit seinen zwei Gymnasien, der Realschule Kaarst und der Gesamtschule am Standort Büttgen zu stärken und bedarfsgerecht weiter auszubauen. In einem Antrag für die nächste Sitzung des Schulausschusses sowie der Ratssitzung im Dezember setzen sich die Christdemokraten dabei für ein integrier-tes Schulentwicklungskonzept ein, das insbesondere auch auf schwankende Schülerzahlen flexibel reagieren kann.
„Wir haben in diesem Jahr das Thema Schulentwicklungsplanung mit großer An-strengung bearbeitet. Dabei haben wir den Austausch sowohl mit den Schulleitungen wie auch mit den Elternvertretungen aller weiterführenden Schulen gesucht. Der Erhalt und die Fortentwicklung unseres differenzierten Schulsystems, das Eltern und Kindern die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Schultypen – Gymnasium, Realschule und Gesamtschule – bietet, wurde dabei durchweg als wichtiges Ziel angesehen. Mit unserem Antrag tragen wir dieser breit getragenen Sichtweise Rechnung“, erklärt der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Lars Chris-toph. Die Union legt in ihrem Antrag daher zunächst ein klares Bekenntnis zu einem gegliederten Schulangebot ab. Die Realschule mit ihren beiden Bildungsgängen, die noch im Aufbau befindliche Gesamtschule am Standort Büttgen und die beiden Gymnasien mit ihren unterschiedlichen Profilen stellten ein breit gefächertes Angebot dar, das allen Schülerinnen und Schülern innerhalb des Kaarster Stadtgebietes ein ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen entsprechendes Bildungsangebot biete. Dieses Angebot wollen die Christdemokraten erhalten, stärken und weiter ausbauen. „Die Schulentwicklungsplanung muss sich an diesem Ziel orientieren. Daher müssen wir bei der Festlegung der Zügigkeiten der einzelnen Schulen in Kenntnis unterschiedlich starker Jahrgänge einen zurückhaltenden Ansatz wählen, um keine bösen Überraschungen zu erleben“, erklärt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Ladeck. Damit bezieht sich Ladeck auf den Umstand, dass in den kommenden Jahren zwischen ca. 360 und ca. 400 Kaarster Schülerinnen und Schülern von einer Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln werden. Dieser Unterschied führt dazu, dass je nach Jahrgangsstärke an den weiterführenden Schulen nicht immer die gleiche Anzahl an Eingangsklassen gebildet werden können. Zudem ist eine Prognose der zukünftigen Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen auch deshalb schwierig, weil nicht sicher abzusehen ist, ob die Nachfrage von Korschenbroicher und Neusser Kindern vor allem nach der Gesamtschule bzw. der Realschule konstant bleibt oder – etwa aufgrund eines Ausbaus der Gesamtschulkapazitäten im Neusser Norden – der Zustrom von Neusser Kindern an der Realschule Kaarst abnimmt. Vor dem Hintergrund dieser Unwägbarkeiten schlägt die Union vor, die Zügigkeiten an den beiden Gymnasien jeweils mit vier Zügen festzulegen, die Gesamtschule wie bisher vierzügig zu führen und bei der Realschule zwei Züge in der Eingangsklasse zu bilden.
„Diese Zügigkeitsfestlegungen stellen das Korsett dar, das die Schullandschaft in der Stadt Kaarst auch in der Zukunft vor derzeit nicht absehbaren Verwerfungen schützt“, erklärt der Schulausschussvorsitzende Marcel Finger und erläutert weiter: „Wenn in einem Jahrgang an der Realschule beispielsweise zwei Eingangs-klassen gebildet sind, an der Gesamtschule aber noch ausreichend Anmeldungen für eine fünfte Eingangsklasse vorhanden sind, so kann hierauf flexibel reagiert und dort eine fünfte Eingangsklasse gebildet werden. Bei der Entscheidung zur baulichen Qualifizierung der Gesamtschule werden wir darauf achten, dass dieser Umstand angemessene Berücksichtigung findet.“ Sofern die Nachfrage Korschenbroicher und Neusser Kinder wie bisher konstant bleibt, geht die Union davon aus, dass in mehreren der nächsten Jahrgänge die Bildung weiterer Eingangsklassen über die festgelegte Zügigkeit hinaus notwendig wird. „So können wir ganz flexibel reagieren, schließlich ist es uns ein großes Anliegen, den Anmeldewünschen so weit wie möglich zu entsprechen“, ergänzt Marcel Finger.
Neben den Zügigkeitsfestlegungen sind aus Sicht der CDU zur Stärkung und Weiterentwicklung der Kaarster Schullandschaft diverse bereits in Planung befindliche Maßnahmen engagiert fortzusetzen. Hierzu zählt neben einer zeitnahen Entscheidung zur baulichen Qualifizierung der Gesamtschule, die Ermittlung und der mittel-fristige Abbau der Sanierungsbedarfe an den beiden Gymnasien sowie die kurz-fristige Umsetzung der bereits beschlossenen baulichen Maßnahmen an der Realschule Kaarst.
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